Die erste Gesundheitswoche 2017_2018

mitwirkende Vereine & Institutionen:

Mountainbike (E-Racers Augsburg)
Tae Bo (Phönix Königsbrunn e.V.)
Tang Soo Do (Phönix Königsbrunn e.V.)
Haidong Gumdo® (Phönix Königsbrunn e.V.; TSG Thannhausen)
Segelflug (Sportfluggruppe Lechfeld e.V.)
Rückenschule (AFC Königsbrunn Ants e.V.)
Flag Football (AFC Königsbrunn Ants e.V.)
Sprungkrafttraining (AFC Königsbrunn Ants e.V.)
Judo (TSV Judo)
Aikido     (TSV Aikido)
SuPrA         (Drogenhilfe Schwaben)

Klappe, die zweite! Ist Sport wirklich Mord?

 

NEIN, sagen unsere  Schüler*innen  und beweisen dies mit der zweiten phänomenalen Gesundheitswoche. Der viel zitierte Ausspruch von Winston Churchill „Sport ist Mord“ wird von allen Akteuren belächelt oder/und verneint. „Der hatte keine Ahnung!“, „Was wusste der schon?!“, waren nur einige Aussprüche der Sportler*innen.

Alte bewährte Highlights und neue Sensationen konnten auch 2017_2018 durch die erneute grandiose, ehrenamtliche Arbeit vieler Vereine, Vereinsmitglieder, Trainer und Einzelpersonen angeboten werden.

Die Schüler*innen der Jahrgangsstufen fünf bis zehn hatten alle die Gelegenheit, sich aktiv in einer Sportart auszuprobieren. Dabei lernten sie alle etwas über sich selbst, ihre Grenzen, schlummernde Talente, ihre Teamfähigkeit, ihren Fitnessgrad und erhielten neue Ideen für Freizeitgestaltung und manchmal sogar für ihre Zukunftsplanung. Aber auch erstaunliche Dinge des Gegenübers traten zu Tage und wurden registriert.

All das konnte gewinnbringend für einen positiveren Umgang mit sich selbst, miteinander und somit zu einem verbesserten Schul- und Klassenklima genutzt werden. Dadurch wurde ein entscheidender Schritt hin zu einer gesundheitsfördernden Lebensweise gegangen.

Unser seelisches Wohlbefinden wird auch von unseren physischen Funktionen und ihrer Leistungsfähigkeit beeinflusst. Wer also häufig Sport oder Ausdauersport betreibt, ist resistenter gegen Stress und hat eine höhere psychische Stabilität.

Noch einmal ein großes Dankeschön an alle Helfer und Unterstützer. Denn durch den großen Einsatz der Vereine bzw. der Trainer konnte unsere Gesundheitswoche mit vielen Schnupperstunden, Highlights, Kursen, Vorträgen und Darbietungen das Interesse am Sport wecken und vergrößern.

Wir können auf eine äußerst gelungene und bewegungsaktive Woche zurückblicken!

Im Folgenden ein Überblick über die Sportarten und den damit zusammenhängenden Aktionen aus dieser Woche:

Mountainbike      E-Racers Augsburg
Tae Bo   Phönix Königsbrunn e.V.
Tang Soo Do   Phönix Königsbrunn e.V.
Krafttraining   Phönix Königsbrunn e.V.
Haidong Gumdo®   Phönix Königsbrunn e.V.; TSG Thannhausen
Segelflug                   Sportfluggruppe Lechfeld e.V.
Flag Football   AFC Königsbrunn Ants e.V.
Eishockey   EHC Königsbrunn
Judo   Polizei SV Königsbrunn
Selbstbehauptung   Polizei SV Königsbrunn
Biken

Schüler*innen der Jahrgangsstufe 6 und 7 hatten die Gelegenheit, den Radsport und all seine Facetten kennenzulernen. Die Einheit wurde geleitet durch Herrn Gerhard Ertl, ein sehr engagierter und erfolgreicher Trainer der ersten Stunde in seinem Verein.

Zunächst wurden alle Feinheiten und wesentlichen Elemente des Radsports erklärt. Videosequenzen und Fotos von Vereinsmitgliedern und Schülern von Herrn Ertl, die sie an der Teilnahme bei Wettbewerben zeigten, machten es allen leicht den Feinheiten der Erzählungen zu folgen.

Auch die unterschiedlichen Räder, die Herr Gerhard Ertl als Ausstellungstücke und Anschauungsmaterial mitgebracht hatte, fanden Begeisterung.

Die Möglichkeit, seine eigene körperliche Leistung auf dem zur Verfügung gestellten Ergometer zu testen, uferte in der ein oder anderen Klasse zu einem regelrechten Wettstreit aus, bei dem jeder den anderen übertrumpfen wollte. So floss bei einigen, geweckt durch den Ehrgeiz, bereits zu diesem Zeitpunkt Schweiß.

Abgerundet wurde die Einheit durch die Praxis im Skaterpark. Das gute Wetter war hierfür natürlich Voraussetzung und bot fast allen Klassen die Gelegenheit sich und das eigene Rad auf die Probe zu stellen.

Von der Optimierung des Herzrhythmus über Blutdrucksenkung und Cholesterin-Abbau bis zur Bekämpfung von Rückenleiden reicht die Palette der positiven Wirkungen regelmäßigen Radelns.

Gerade für Schüler, die in der Schule ihren Alltag sitzend verbringen, können beim Radfahren einen Bewegungsausgleich für die Gelenke an Knien, Hüften und Schultern erhalten.

Darüber hinaus konnten die SchülerInnen in der Praxis ihr Selbstbewusstsein, ihre Aufmerksamkeit,  ihre Selbstdisziplin und ihr Koordinationsvermögen trainieren.

Durch diese Trainingseinheit wurde den Schüler*innen ein faszinierender Blick in eine andere Sportwelt ermöglicht.

Ein großer Dank gilt Gerhard Ertl für die investierte Zeit und Mühe.

Kontakt:

Gerhard Ertl, gerd.ertl@t-online.de; Web: www.e-racers.de

Tae Bo (Phönix Königsbrunn e.V.)

Schüler*innen der Jahrgangsstufen 5, 8 und 10 hatten die Gelegenheit, Tae Bo kennenzulernen und an einer Trainingseinheit teilzunehmen. Das Training wurde geleitet durch Frau Sarah Wiesenberg, die erste Übungsleiterin in Schwaben, der es gelang, die  Tae Bo Basic-Instruktor-Ausbildung des Aerobic-Verbandes IFAA erfolgreich abzuschließen und die Basic-Instructor-Lizenz zu erwerben.

Bei diesem seit den 90er Jahren aus Amerika bekannten Ausdauertraining werden Elemente aus Boxen, Kickboxen und Aerobic verbunden. Man verbessert dabei seine Ausdauer, Aufmerksamkeit, und Selbstdisziplin, kräftigt die Muskeln, schult sowohl die Koordination und Beweglichkeit als auch das Rhythmusgefühl. Unter dem Motto "You are the Boss!" lernen die Kinder spielend, dass sie selbst der Beherrscher ihres Körpers und ihrer Bewegungen sind. Zusätzlich sind sie dazu in der Lage, ihren Körper zu fühlen und selbst in sich hineinzuhören.

Kombiniert werden Grundelemente der Aerobic mit Kampfsporttechniken aus Karate und Taekwondo wie Kicks und Punches, also Fußtritten und Boxhieben - allerdings ohne Körperkontakt. Tae Bo beansprucht so gut wie alle Muskeln und man gerät ganz schön ins Schwitzen. Alle SchülerInnen hielten eine Trainingseinheit von 45 Minuten durch und können diese Tatsache zumeist bestätigen. Beim Tae Bo gibt es viele verschiedene Schritte und Armbewegungen, die erst einmal erlernt werden müssen. So haben sich gerade die SchülerInnen, die bisher noch keinerlei Kontakt mit einer solchen Sportart hatten, zu Beginn etwas schwer getan. Nach dem alle ein Gefühl für die unterschiedlichen Kombinationen gewonnen hatten, waren alle zufrieden und stolz auf sich die Trainingseinheit erfolgreich absolviert zu haben.

Durch diese Trainingseinheit wurde den Gruppen ein faszinierender Blick in eine andere Sportwelt ermöglicht und entfachte bei einigen Schüler*innen reges Interesse an dieser Sportart.

Ein großer Dank gilt Sarah Wiesenberg für die investierte Zeit und Mühe.

Kontakt:

Sarah Wiesenberg, sarah.scheuffelhut@online.de

Tang Soo Do

Schüler*innen der Jahrgangsstufe 5 hatten die Gelegenheit, koreanisches Karate kennenzulernen und an einer Trainingseinheit teilzunehmen. Das Training wurde geleitet durch Herrn Klaus Kaczkowski, 4.Dan Tang Soo Do.

Tang Soo Do ist eine koreanische Kampfkunst. Sie beinhaltet, ähnlich wie Karate oder Taekwon-Do, Schlag- und Stoßtechniken die mit Armen und Händen ausgeführt werden. In Tang Soo Do werden auch Waffenformen (Langstock, Messer, Schwert) gelehrt und Selbstverteidigungstechniken geübt. Trainingsinhalt ist die vorbereitende Gymnastik, in der die motorischen Grundfertigkeiten Beweglichkeit, Ausdauer, Koordination und Kraftausdauer trainiert. Danach folgt das Üben von Basistechniken, das Erlernen von Hyungs (Bewegungsabläufen) und Partnerübungen. Hier werden neben körperlichen Fähigkeiten auch Aufmerksamkeit, Erinnerungsvermögen und Selbstdisziplin geübt. Dieser Sport dient traditionell als Mittel, das Gleichgewicht von Körper und Seele zu stärken.

Der Zeitungsartikel „Bären-Attacke in Japan - ein 63-jähriger wehrt sich mit Karate“ wurde durch  Herrn Klaus Kaczkowski als altersgerechte Hinführung in die Thematik verwendet. Nachdem gemeinsam Regeln u.a. im Hinblick auf angemessenes Verhalten, Vertrauen und Respekt aufgestellt wurden, konnte die Trainingseinheit starten.

Die Trainingseinheit verlangte von den SchülerInnen unter anderem eine andauernde Körperkoordination, sowie ein sehr gutes Konzentrationsvermögen. Zudem war Vertrauen zum Trainingspartner unumgänglich.

Durch diese Trainingseinheit wurde den Gruppen ein faszinierender Blick in eine komplett andere Sportwelt ermöglicht und entfachte bei einigen Schüler*innen reges Interesse an dieser Sportart.

Ein großer Dank gilt Klaus Kaczkowski für die investierte Zeit und Mühe.

Kontakt:

Kaczkowski Klaus, www.phoenix-ev.de; kaczkowski@t-online.de

Krafttraining

Schüler*innen der Jahrgangsstufe 8 hatten die Gelegenheit, Krafttraining kennenzulernen und an einer Trainingseinheit teilzunehmen. Das Training wurde geleitet durch Herrn Klaus Kaczkowski (Phönix Königsbrunn e.V.) 4.Dan Tang Soo Do.

Körper und Geist sind vernetzt. So haben Bewegungs- und Entspannungseinheiten Einfluss auf die körperliche und kognitive Leitungsfähigkeit sowie auf das Wohlbefinden und auf die Emotionsregulation. Sportmediziner empfehlen Krafttraining um zusätzlich den Blutdruck zu senken, das Herz-Kreislauf-System zu stärken und die Gelenke vor Fehlhaltungen zu schützen. Die gesamte Muskulatur wird aufgebaut und die Schüler können lernen diese koordiniert einzusetzen. Zudem ist zu beobachten, dass die Schüler mit jeder neuen über- und bestandenen Übung an Selbstbewusstsein gewinnen und dies auch in ihrer Körperspannung und –sprache vermitteln.

In dieser Einheit lernten die Schüler*innen einfache Übungen des Krafttrainings ohne Geräte. Sie arbeiteten nur mit und unter dem Einsatz ihres eigenen Körpergewichts. Neben den klassischen Liegestützen, eine Übung um die gesamte Rumpfmuskulatur zu stärken, insbesondere Brust-, Schulter- und hintere Oberarmmuskulatur, fanden sich auch Kniebeugen, Dips, Crunches und der Brummkreisel in unterschiedlichen Einheiten.

Die Trainingseinheiten verlangte von den Schüler*innen unter anderem eine andauernde Körperkoordination, sowie ein sehr gutes Konzentrationsvermögen.

Ergänzend zum körperlichen Aspekt des Krafttrainings ging Herr Kaczkowski auf den Bereich der mentalen Stärke ein. Er erarbeitete gemeinsam mit den Gruppen einige einfache Regeln im Alltag und betonte hierbei die Wichtigkeit für das eigene Wohlbefinden.

Diese Trainingseinheit entfachte bei einigen Schüler*innen reges Interesse an dieser Sportart.

Ein großer Dank gilt Klaus Kaczkowski für die investierte Zeit und Mühe.

Kontakt:

Kaczkowski Klaus, www.phoenix-ev.de; kaczkowski@t-online.de

Haidong Gumdo®

Schüler*innen der Jahrgangsstufe 9 hatten die Gelegenheit, die koreanische Schwertkampfkunst kennenzulernen und an einer Trainingseinheit teilzunehmen. Das Training wurde geleitet durch Herrn Werner Schmidt (TSG Thannhausen e.V.) Europameister 2014 in Haidong Gumdo und 3.Platz bei der Europameisterschaft 2016 und Frau Brecheisen, die bereits seit 2006 aktive Haidong Gumdo Sportlerin ist.

Haidong Gumdo® heißt ins Deutsche übersetzt: "der koreanische Weg des Schwertes" und kann auf eine lange geschichtliche Entwicklung zurückblicken. Es ist eine Schwertkampfkunst, deren Wurzeln im antiken Korea liegen. Die Schwerttechniken dieser Kampfkunst sind geschmeidig, rund, körperbetont, dynamisch, schnell, kraft- und kunstvoll.

Heute ist aus der damaligen Kriegskunst eine faszinierende Kampfkunst entstanden, in deren Vordergrund das Training des Körpers, des Geistes und des Charakters steht. Haidong Gumdo® verbessert durch sein Ausdauertraining das Herz-Kreislaufsystem, stärkt durch seine Schwerttechniken den Rücken und wirkt dadurch präventiv gegen Rückenbeschwerden. Das Erlernen der Techniken vermittelt innere Ruhe und Selbstdisziplin.

Die vielen unterschiedlichen koreanischen Schwertstile wurden im Haidong Gumdo® zusammengefasst und strukturiert. Das Haidong Gumdo® Training besteht aus Kibun (Grundlagen), Poomse (Formen), Yaksuk daeryun (eingeschränktes Sparring), Gigong (Aufbauübungen) und Begi (Schnittübungen). Das Standarttraining wird mit dem Mokgom (Holzschwert) ausgeführt.

Die Trainingseinheit verlangte von den Schüler*innen unter anderem eine andauernde Körperspannung und Körperkoordination, sowie ein sehr gutes Konzentrationsvermögen. Zudem war Vertrauen zum Trainingspartner unumgänglich. Im Anschluss an die Trainingseinheit wurde von Herrn Werner  Schmidt durch eine Darbietung der Schwertkampfkunst nicht nur eindrucksvoll die Eleganz und die Perfektion dieses Sports demonstriert, sondern auch die sportlichen Aspekte des Sport verdeutlicht.

Ein faszinierender Blick in eine komplett andere Sportwelt wurde so ermöglicht und entfachte bei einigen Schüler*innen reges Interesse an dieser Sportart.

Ein großer Dank gilt Werner Schmidt und Judith Brecheisen für die investierte Zeit und Mühe.

Kontakt:

Schmidt Werner, www.tsg-thannhausen.de; seorimdojang.hdgd@gmail.com

Segelflug (Sportfluggruppe Lechfeld e.V.)

Schüler*innen der Jahrgangsstufen 9 und 10 hatten die Gelegenheit, den Sport des Segelfliegens kennenzulernen. Die Einheit wurde geleitet durch Herrn Felix Göhlert (Sportfluggruppe Lechfeld e.V.) ein sehr engagierter Segelflieger, Jugendleiter und angehender Segelfluglehrer. Er wurde unterstützt von Gabriel Kapphan, Lukas Heina und Johannes Kugelmann.

„Nahezu schwerelos der Sonne entgegen“ unter diesem Motto tauchten die SchülerInnen in die Welt des Segelflugs ein. Nach einem anschaulichen Vortrag mit einigen Videoeinheiten wurden die grundlegenden Voraussetzungen des Segelflugs thematisiert. Auch die körperlichen Voraussetzungen, die jeder aktive Segelflugpilot besitzen muss und mit einem Gesundheitscheck, der sogenannten Flugtauglichkeitsuntersuchung überprüft wird, wurden angesprochen.

Durch die Referenten wurde hervorgehoben, dass das Segelfliegen nicht nur körperliche und geistige Fitness, sowie Konzentrationsvermögen bedarf, sondern auch, dass dieser Sport ein Teamsport darstellt, bei dem soziales Lernen eine ebenso zentrale Roll einnimmt. Außerdem fördert das Segelfliegen einen sorgsamen Umgang mit der Umwelt und einen Blick für die Natur.

Nach der Theorie waren die Schüler*innen auf das Highlight gespannt, denn die Referenten bauten vor ihnen in auf dem Pausenhof unserer Schule ein komplettes Segelflugzeug zusammen. Im Anschluss durften sich interessierte Schüler*innen in das Flugzeug hineinsetzen und bekamen eine Kurzeinweisung in die Bedienung des Cockpits. Nicht nur die Schüler*innen der unterschiedlichen Jahrgangsstufen, sondern auch Lehrer*innen nutzten diese außergewöhnliche Gelegenheit in einer ihrer Pausen.

Durch dieses Projekt wurde den Gruppen ein faszinierender Blick in eine komplett andere Sportwelt ermöglicht und entfachte bei einigen Schüler*innen reges Interesse an dieser Sportart.

Ein großer Dank gilt Felix Göhlert und seinem Team für die investierte Zeit und Mühe.

Kontakt:

Sportfluggruppe Lechfeld e.V., info@sfg-lechfeld.de; felixgoehlert@web.de

Flag Football (AFC Königsbrunn Ants e.V.)

Schüler*innen der Jahrgangsstufe 7 hatten die Gelegenheit, Flagfootball kennenzulernen und an einer Trainingseinheit teilzunehmen.  Die Einheit wurde geleitet durch Frau Marquardt (AFC Königsbrunn Ants e.V.) Abteilungsleitung U15 Juniors.

Flag Football ist eine Variante des American Football. Deswegen sind die Regeln nahezu gleich. Ein wichtiger Unterschied: Körperkontakt ist nicht erlaubt. Deswegen können Mädchen und Jungen zusammen in einem Team spielen. Wie im American Football muss der eiförmige Ball in die gegnerische Endzone getragen werden. Die angreifende Mannschaft (Offense) hat dabei eine gewisse Zahl an Versuchen, den Ball in die gegnerische Endzone zu tragen. Der Name Flag Football leitet sich von den Flaggen am Gürtel ab. Werden diese vom Gegner abgerissen, wird das Spiel an der Stelle gestoppt. Das Flaggenziehen ist dabei dem Körperkontakt im American Football gleichzusetzen.

Flag Football zeichnet sich im Besonderen durch Schnelligkeit, Lauftechnik sowie Ballbeherrschung beim Werfen und Fangen aus. So wird nicht nur Konzentration, Körperbeherrschung, Schnelligkeit, soziale Kompetenz, körperliche und geistige Ausdauer, sondern auch Auffassungsgabe und Reaktionsvermögen geschult.

Durch diese Trainingseinheit wurde den Schüler*innen ein faszinierender Blick in eine andere Sportwelt ermöglicht und entfachte bei einigen SchülerInnen reges Interesse an dieser Sportart.

Ein großer Dank gilt Barbara Marquardt für die investierte Zeit und Mühe.

Kontakt:

Barbara Marquard, jugendu15@koenigsbrunn-ants.com

Eishockey

Schüler*innen der Jahrgangsstufe 8 hatten die Gelegenheit, Eishockey kennenzulernen und an einer Trainingseinheit in der nahe gelegenen Eishalle teilzunehmen.  Die Einheit wurde geleitet durch Herrn Bertele, den Vorstand des Vereins und Pascal Rentel, ein Stürmer der Mannschaft. Die Zeit auf dem Eis wurde durch Herrn Semmlinger kostenfrei ermöglicht.

Es sieht so einfach aus - ein paar Mal mit den Beinen links und rechts Schwung geholt und schon gleitet man leicht über die glatte Eisfläche dahin. Die rhythmische Bewegung beansprucht vor allem die Muskulatur in den Beinen, die der Arme und ebenso den Gleichgewichtssinn. Das Führen der Stöcke, die Dribblings oder das Schießen aus dem Lauf erfordern einiges an Geschick, Übung und/oder Talent. Kurze schnelle Sprints wechseln mit plötzlichen Richtungsänderungen und rasanten Stopps. Diese Bewegungen erfordern eine gute Gesamtfitness des Spielers und sind nur mit einem trainierten Herz-Kreislaufsystems zu vereinbaren. Als Mannschaftsspiel ist Eishockey körperbetont, athletisch und erfordert eine gute Spielübersicht sowie Teamdenken. So werden die vorhandenen Kräfte effizient eingesetzt und der Torjubel lässt nicht lang auf sich warten.

Eishockey zeichnet sich im Besonderen durch Schnelligkeit, Lauftechnik auf dem Eis, sowie Koordinationsvermögen aus. So wird nicht nur Konzentration, Körperbeherrschung, Schnelligkeit, soziale Kompetenz, körperliche und geistige Ausdauer, sondern auch Auffassungsgabe und Reaktionsvermögen geschult.

Durch diese Trainingseinheit wurde den Schüler*innen ein faszinierender Blick in eine andere Sportwelt ermöglicht und entfachte bei einigen Schüler*innen reges Interesse an dieser Sportart.

Ein großer Dank gilt Willi Bertele und Pascal Rentel für die investierte Zeit und Mühe.

Kontakt:

Willi Bertele, kontakt@ehc-koenigsbrunn.com

Judo

Schüler*innen der Jahrgangsstufen 5 und 6 hatten die Gelegenheit, Judo kennenzulernen und an einer Trainingseinheit teilzunehmen. Das Training wurde geleitet durch Herrn Günter Trautmann, ein sehr engagierter und überzeugter Braungurtträger und Trainer.

Judo ist Sport und Geisteshaltung in einem. Kraft, Beweglichkeit und Geschicklichkeit verbinden sich mit dem Respekt vor dem Gegner. In diesem Sport ist das Ziel, den Gegner zu besiegen und nicht verletzen. Der Gegner ist ein Partner, dem man großen Respekt entgegenbringt. Das beweist schon die Tatsache, dass man sich vor dem Kampf und danach voreinander verneigt. Judo fördert in hohem Maße sowohl Disziplin, Selbstbewusstsein als auch die Koordination und die Gleichgewichtsfähigkeit. Ein besseres Vertrauen in den Bewegungsablauf ist das Resultat, was für alle gleichermaßen wichtig ist. Dies kann dann als eine perfekte Verletzungsprophylaxe angesehen werden.

Nach einer kurzen Einweisung konnte mit der Trainingseinheit begonnen werden, wobei jede Übung im Vorfeld genau gezeigt und erläutert, später überwacht und korrigiert wurde.

Durch diese Trainingseinheit wurde den Gruppen ein faszinierender Blick in eine andere Sportwelt ermöglicht und entfachte bei einigen Schüler*innen reges Interesse an dieser Sportart.

Ein großer Dank gilt Günter Trautmann für die investierte Zeit und Mühe.

Kontakt:

Hannes Daxbacher; Vorstand1@judokoenigsbrunn.de

Marc Schwalber; jugend1@judokoenigsbrunn.de

Judo, Selbstbehauptung, Selbstverteidigung

Schüler*innen der Jahrgangsstufen 8 und 9 hatten die Gelegenheit, Judo als Sportart an sich und unter dem Aspekt der Selbstbehauptung und Selbstverteidigung kennenzulernen und an einer Trainingseinheit teilzunehmen. Das Training wurde geleitet durch Herrn Marc Schwalber (1. Dan Judo), Herrn Günter Trautmann (Braungurtträger) und Herrn Marco Huber (Blaugurtträger) sehr engagierte und überzeugte Trainer.

Selbstbehauptung bedeutet u. a., seine eigene Position souverän und beharrlich durch-zusetzen. Ob zur Steigerung des eigenen Selbstbewusstseins, zur Selbstbehauptung oder zur Nothilfe, Selbstverteidigung kann viele Funktionen erfüllen. Eine effektive Selbstverteidigung setzt auf eine Umverteilung der Kräfte zu Gunsten derjenigen Person, die angegriffen wird und kann ganz im Sinne des Notwehrrechts eingesetzt werden. Auch wenn (Wettkampf-) Judo nicht in erster Linie von jedem mit Selbstverteidigung in Verbindung gebracht wird, gibt es Berührungspunkte zwischen beiden Bereichen. Sie beide haben das Lösen von Situationen

zum Ziel, in denen eine andere Person unter Umständen alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel aufwendet, um selbst zu gewinnen oder um die Zielrichtung der Angriffshandlung durchzusetzen. Hierbei müssen die Grenzen des eigenen Könnens erkannt und erfahren werden. Die Schüler*innen reflektierten vor diesem Hintergrund ihr eigenes Können und lernten Techniken und Taktiken mit spannenden Übungsformen und realistischen Situationen kennen und trainierten diese im Anschluss in Partnerarbeit ein.

Judo fördert in hohem Maße sowohl Disziplin, Selbstbewusstsein als auch die Koordination und die Gleichgewichtsfähigkeit. Ein besseres Vertrauen in den Bewegungsablauf ist das Resultat, was für alle gleichermaßen wichtig ist.

Durch diese Trainingseinheit wurde den Gruppen ein faszinierender Blick in eine andere Sportwelt ermöglicht und entfachte bei einigen Schüler*innen reges Interesse an dieser Sportart.

Ein großer Dank gilt Marc Schwalber, Günter Trautmann und M.Huber für die investierte Zeit und Mühe.

Kontakt:

Hannes Daxbacher; Vorstand1@judokoenigsbrunn.de

Marc Schwalber; jugend1@judokoenigsbrunn.de

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